Der Nachweis noch kleinerer Ganglien gelingt mit der MRI- Untersuchung in der "Röhre":
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Behandlung

Behandlungen ohne Operation, wie das Zerdrücken des Überbeins oder das Anstechen und Ablassen des Schleims haben keinen dauerhaften Erfolg.

Auch bei der Operation kann man nicht sicher sein, ob ein Überbein an der selben Stelle oder dicht daneben wiederkommt. Die Rückfallquote ist aber bei der Operation deutlich am geringsten.

Operation

Der Eingriff wird in örtlicher Betäubung des Armes vorgenommen. Die Durchblutung wird während der Operation mit einer Blutdruckmanschette unterbunden, damit man genau sehen kann, ob alles Überbein-Gewebe entfernt ist.

Von einem Längsschnitt über dem Handgelenk aus wird das Ganglion freigelegt undtig sorgfäl bis zum Gelenkkapselgewebe komplett dar-gestellt und entfernt.

Um möglichst vollständig alles Gewebe des Überbeins zu beseitigen, ist gelegentlich das Mitnehmen eines Kapsel-Anteils erforderlich.
Die Vernarbung, die dann in der Gelenkkapsel entsteht, macht eine gründliche Nachbehandlung nötig, um wieder die volle Handgelenks-beweglichkeit zu erlangen.

Nachbehandlung

Nach der Operation ist das Handgelenk dick eingepackt und auf einer Schiene ruhiggestellt.

Spätestens wenn die Wunde verheilt ist, muss mit Bewegungsübungen begonnen werden, damit durch die Vernarbung das Gelenk nicht völlig einsteift.

Bis zu 8 Wochen Physiotherapie können durchaus einmal nötig sein.

Für handwerkliche Berufe muss man mit einer Arbeitsunfähigkeit von 6 — 8 Wochen rechnen.

Krankheit oder Unfall?

Gemeinhin gilt das Auftreten eines Überbeins als Krankheit. Die Anerkennung als Folge eines Unfalls kann aber im Einzelfall möglich sein.

Verfasser: Prof. Dr. med. R. Stober

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